Musikgedankentheater: eine Kabarettistin, ein Geiger, ein Pianist, Kammermusik und eine packende Geschichte – mehr braucht es nicht für einen großen Abend.


Die Kabarettistin Tina Teubner, der Geiger Stephan Picard und der Pianist und Autor Ben Süverkrüp schaffen eine Verbindung zweier Welten: epochale Werke für Violine und Klavier, aufs Engste verwoben mit eigens für diese Programme geschriebenen Erzählungen.


Wenn die Kammermusik der letzten vier Jahrhunderte mit Süverkrüps Erzählungen zusammentrifft, dann entsteht ein Abend voller Intensität, Humor, Enthusiasmus und Glück.

Der sterbende Beethoven beauftragt den Mechaniker J. N. Mälzel, eine Maschine zu bauen, die sein Werk fortsetzen soll.


Der junge Arnold Schönberg wirft dem verehrten Johannes Brahms einen Brief ins offene Grab – und der Tote antwortet.


Der konservative Geschichtsprofessor Martin Richter soll einen Vortrag über Herkules halten und schafft es nicht mehr, die Vergangenheit von seinem Leben zu trennen.


Geschichten mit philosophischer Sprengkraft und von großer Herzenswärme. Geschichten, die an das Innerste rühren. Mit diesen Geschichten im Ohr die Werke von Beethoven, Brahms, César Franck, Bach, Schönberg, Purcell usw. neu zu hören, eröffnet nicht nur neue Perspektiven auf diese Werke: Es beseelt.


Zur Zeit existieren drei Programme:

Ludwig van Beethoven – Annäherung an einen Revolutionär

Herkules – Von der Sehnsucht, ein Mensch zu sein

Was für ein  Abendrot! – Brahms und Schönberg: Werke für Violine und Klavier und ein unmöglicher Briefwechsel

Stephan Picard (Professor für Violine an der Hanns Eisler Hochschule in Berlin) ist als Solist und Kammermusiker auf allen namhaften Podien dieser Welt unterwegs. Tina Teubner (Trägerin des deutschen Kleinkunstpreises und studierte Geigerin) bereist die Kleinkunstbühnen des deutschsprachigen Raumes und ist Gast in allen einschlägigen Kabarettsendungen im Fernsehen und im Radio. Ben Süverkrüp (Pianist und Autor dieser Abende) ist beiden Welten zuhause. Alle drei Künstler sind in ihren Metiers mit namhaften Preisen geehrt worden. Alle drei lieben es, wenn die großen Themen mit jener Leichtigkeit verhandelt werden, die das Kabarett kennt. Wenn Humor der Erkenntnis verpflichtet ist. Sie haben den Anspruch, klassische Kammerkonzerte mit derselben Genauigkeit zu inszenieren wie große Theaterabende.


„Tina Teubner war, ist und bleibt die aufregendste, nachhaltigste und unterhaltsamste Frau der deutschen Kleinkunstszene.“ (HSA)

„Amüsant, unterhaltsam, menschlich und musikalisch erhellend wurde der Kammerkonzert-Rahmen gesprengt, eine geglückte Verbindung von außergewöhnlicher Musikalität, poesievoller Kompositionskunst und feinem bis feinstem Humor.“ (Westfälischer Anzeiger 29.11.2013)

„Süverkrüp und Picard musizieren in tiefem gegenseitigem Einverständnis, kosten alle Nuancen aus, legen die Seele der Werke frei.“ (WAZ 20.06.2007)

Musik und Literatur
Geschichten, die an das Innerste rühren
Drei Ausnahmekünstler